Dienstunfähigkeitsversicherung
Beamte brauchen ein Bedingungswerk, das die Lücke zwischen Ruhegehalt und Einkommen schließt. Nur sehr wenige Gesellschaften bieten eine Beamtenklausel an.
- Dienstunfähigkeitsklausel im Vertrag
- Schutz schon in der Anwärterzeit
- Rente passend zum Ruhegehalt
Worum es geht
Beamte werden im Krankheitsfall nicht nach den Regeln der gesetzlichen Rentenversicherung behandelt, sondern nach dem Beamtenrecht. Ob jemand dienstunfähig ist, entscheidet der Dienstherr. Das Versicherungsrecht der Berufsunfähigkeit folgt einer anderen Logik.
Zwischen beiden Definitionen kann eine finanzielle Lücke entstehen, die ohne passende Absicherung auf Ihre Kosten geht.
Dann erhält der Beamte zwar ein Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit, die Berufsunfähigkeitsversicherung verweigert aber die Leistung. Der Grund: Er könnte noch eine andere Tätigkeit ausüben, die zu Ausbildung, Erfahrung und bisheriger Lebensstellung passt.
Ob er sie tatsächlich ausübt oder eine Anstellung findet, spielt keine Rolle. Allein die Möglichkeit reicht aus, um die Leistung zu verwehren.
Für wen das wichtig ist
- Beamte auf Lebenszeit, bei denen das Ruhegehalt hinter dem bisherigen Einkommen zurückbleibt.
- Beamte auf Probe und Beamte auf Zeit.
- Referendare und Beamtenanwärter, bei denen besondere Fristen gelten.
- Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute und Verwaltungsbeamte in Thüringen und darüber hinaus.
- Angehörige, die auf das Einkommen eines Beamten angewiesen sind, etwa bei Familie oder Baufinanzierung.
Kriterien einer guten Lösung
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Dienstunfähigkeitsklausel
Der Versicherer erkennt die Feststellung der Dienstunfähigkeit durch den Dienstherrn an und leistet dann, ohne die Berufsunfähigkeit erneut zu prüfen.
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Verzicht auf abstrakte Verweisung
Sie werden nicht auf andere Tätigkeiten verwiesen.
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Wirksamkeit bei Anwärtern
Die Klausel muss schon in der Anwärterzeit und bei Beamten auf Widerruf greifen, sonst läuft der wichtigste Zeitraum ungeschützt.
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Leistung bei Entlassung wegen Dienstunfähigkeit
Die Vertragsbedingungen decken ausdrücklich auch die Entlassung ohne Ruhegehalt ab.
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Rentenhöhe passend zum Ruhegehalt
Die Absicherung schließt die Differenz zwischen Besoldung und Ruhegehalt.
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Nachversicherung
Anpassung bei Beförderung, Heirat oder Kindern ohne neue Gesundheitsprüfung.
Häufige Fehler in Altverträgen
- Die Klausel gilt nur eingeschränkt, etwa nur nach Ablauf bestimmter Fristen oder nur bei Dienstunfähigkeit wegen bestimmter Ursachen.
- Der Vertrag wurde vor der Verbeamtung abgeschlossen und nie an die neue Lage angepasst.
- Die Rente ist zu niedrig, weil sie nach dem Anfangsgehalt bemessen wurde.
- Anwärter haben noch gar keinen Schutz, obwohl die ersten Dienstjahre das größte Entlassungsrisiko bergen.
Häufige Fragen
Reicht meine normale Berufsunfähigkeitsversicherung als Beamter?
Oft nicht. Ohne Dienstunfähigkeitsklausel kann der Versicherer die Leistung verweigern, auch wenn der Dienstherr Sie in den Ruhestand versetzt hat.
Gilt die Absicherung auch für Anwärter und Referendare?
Eine passende Lösung sollte das tun, denn in den ersten fünf Dienstjahren besteht keine Leistung vom Dienstherrn. Wir zeigen, welche Anbieter dafür geeignet sind.
Wer entscheidet über meine Dienstunfähigkeit?
Der Dienstherr, auf Grundlage eines amtsärztlichen oder ärztlichen Gutachtens.
Kann ich auch als Angestellter im öffentlichen Dienst diese Klausel nutzen?
Die Klausel ist auf das Beamtenverhältnis zugeschnitten. Für Tarifbeschäftigte gelten die normalen Regeln der Berufsunfähigkeit.
Beamtenstatus prüfen, Lücke schließen
Im Policen-Check sehen wir uns Ihre Absicherung der Dienstunfähigkeit an. Sie erreichen uns auch per Mail: info@policenwerkstatt.de
- Andreas Ehrlich Versicherungsmakler · Erfurt 0361 / 75 19 33 35
- Kay Göthling Versicherungsmakler · Mühlhausen 03601 / 40 60 53 6