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Lagerarbeiter mit Helm und Warnweste lacht am Steuer eines Gabelstaplers

Erwerbs­unfähigkeits­versicherung

Wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr möglich ist, schließt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung die Lücke zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente.

  • Auch bei Vorerkrankungen oft erreichbar
  • Oft günstiger als die Berufsunfähigkeit
  • Schließt die Lücke zur Erwerbsminderungsrente

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Worum es geht

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn Sie gesundheitsbedingt nicht mehr in der Lage sind, überhaupt oder in nennenswertem Umfang zu arbeiten. Der Maßstab ist weiter gefasst als bei der Berufsunfähigkeit: Es geht nicht um Ihren zuletzt ausgeübten Beruf, sondern um Ihre Erwerbsfähigkeit insgesamt. Dadurch ist sie in vielen Fällen günstiger und leichter zu bekommen, bietet aber weniger Schutz.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente wird nur unter strengen Voraussetzungen gezahlt.

Wer drei bis sechs Stunden arbeiten kann, erhält nur die halbe Rente. Diese Lücke füllt die private Erwerbsunfähigkeitsrente zumindest teilweise.

Für wen das wichtig ist

  • Menschen, bei denen eine Berufsunfähigkeitsversicherung wegen Vorerkrankungen abgelehnt oder nur mit hohen Zuschlägen angeboten wurde.
  • Ältere Erwerbstätige, bei denen die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr abschließbar oder unverhältnismäßig teuer ist.
  • Selbstständige und Berufe mit hohem Risiko, für die der Zugang zur Berufsunfähigkeitsversicherung eingeschränkt ist.
  • Menschen, die eine günstigere Grundabsicherung als Einstieg suchen.
Inhaberin mit Schürze öffnet morgens die Glastür ihres Ladens

Kriterien einer guten Lösung

  • Klare Definition der Erwerbs­unfähigkeit

    Der Maßstab (Stundengrenze, Umfang der Tätigkeit) ist verständlich und nachvollziehbar formuliert.

  • Keine unnötigen Ausschlüsse

    Psychische Erkrankungen und Rückenleiden sind nicht ausgeschlossen.

  • Rentenhöhe passend zur Lücke

    Die Rente deckt den Abstand zwischen gesetzlicher Erwerbsminderungsrente und Ihrem Bedarf.

  • Laufzeit bis zum Rentenbeginn

    Der Vertrag endet nicht früher als nötig.

  • Dynamik und Nach­versicherung

    Leistungen können mit dem Einkommen wachsen.

  • Wechselmöglichkeit

    Falls möglich, später auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung umsteigen, wenn sich der Gesundheitszustand verbessert hat.

Häufige Fehler in Altverträgen

  • Es besteht ein Vertrag mit sehr kleiner Rente, die den tatsächlichen Bedarf nicht deckt.
  • Der Vertrag enthält Ausschlüsse, die sich erst im Leistungsfall zeigen.
  • Ein Altvertrag wird gekündigt und durch einen Vertrag mit schlechterem Schutz ersetzt.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben können. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn Sie gar nicht oder nur noch sehr eingeschränkt arbeiten können.

Ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ein vollwertiger Ersatz?

Nein. Sie ist die zweitbeste Lösung, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht möglich ist. Der Schutz ist enger gefasst.

Wer braucht sie besonders?

Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Erwerbstätige und alle, die keinen Zugang zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung haben.

Kann ich später auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung wechseln?

Das hängt vom Gesundheitszustand und vom Anbieter ab. Wir prüfen das bei der Beratung.

Kay Göthling (links) und Andreas Ehrlich (rechts) im Sakko vor hellem Grund

Auch ohne BU gibt es Schutz

Im Policen-Check klären wir, welche Absicherung Ihrer Arbeitskraft für Sie noch möglich ist. Sie erreichen uns auch per Mail: info@policenwerkstatt.de

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