Private Rente
Eine private Rentenversicherung bietet, was staatlich geförderte Produkte nicht können: freie Wahl des Rentenbeginns, Kapitalauszahlung und Zuzahlungen.
- Rentenbeginn frei wählbar
- Auszahlung als Einmalleistung möglich
- Zuzahlungen und Entnahmen in der Regel möglich
Kurz erklärt
Die private Altersvorsorge basiert auf dem Kapitaldeckungsverfahren: Das gesamte eingezahlte Kapital und die erwirtschafteten Zinsen stehen Ihnen zu. In der Ansparphase gibt es keine steuerliche Förderung. Dafür gilt bei einer Verrentung das günstige Ertragsanteilsverfahren: Nur ein Teil der Rente wird versteuert, 17 Prozent bei Rentenbeginn mit 67 Jahren, 18 Prozent mit 65, 21 Prozent mit 62 (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a bb EStG).
Unter dem Begriff laufen klassische, fondsgebundene und hybride Rentenversicherungen sowie Sparpläne und Kapitallebensversicherungen, die sich in Sicherheit, Renditechance und Kosten deutlich unterscheiden.
Für wen es wichtig ist
- Berufseinsteiger: Ein früher Start mit kleinen Beiträgen nutzt die lange Laufzeit besser als späte große Einmalzahlungen.
- Selbstständige und Freiberufler: Ohne gesetzliche Pflichtvorsorge brauchen sie flexible Verträge, die sich an schwankende Einnahmen anpassen.
- Beschäftigte, die Förderung bereits ausgeschöpft haben: Die private Rente ergänzt Riester, Rürup und Betriebsrente.
- Eltern und Familien: Hinterbliebenenschutz und flexibler Zugriff auf Kapital sind hier besonders wichtig.
- Beamte: Die Pension deckt nicht den gesamten Bedarf, eine private Ergänzung schließt die Lücke.
Darauf achten wir
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Niedrige, transparente Kosten
Effektivkosten und Kostenquote sollten offen ausgewiesen werden.
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Flexibilität
Beitragspausen, Zuzahlungen, Entnahmen und Anpassung des Rentenbeginns ohne Strafkosten.
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Passende Garantie
Garantien dürfen die Renditechance nicht unnötig drücken, müssen aber das Ziel absichern.
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Rentenfaktor
Der garantierte Rentenfaktor entscheidet, wie viel Rente aus dem Kapital wird.
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Hinterbliebenenschutz
Rentengarantiezeit oder Todesfallleistung für die Familie.
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Leistungsfähiger Versicherer
Solvenz, Überschussbilanz und Servicequalität sind über lange Zeit zu beobachten.
Häufige Fehler in Altverträgen
Viele Verträge aus den 1990er und 2000er Jahren laufen noch. Typische Befunde:
- Der Vertrag ist teuer und die Entwicklung schwach. Dann lohnt der Vergleich mit einer Alternative, aber erst nach Berechnung der Verluste durch den Wechsel.
- Begünstigte Personen im Todesfall sind veraltet oder falsch benannt.
- Beitragsdynamik und Zuzahlungsmöglichkeiten wurden nie genutzt.
- Verträge wurden beitragsfrei gestellt, ohne die Folgen für die Rente zu kennen.
Eine Kündigung wirkt dauerhaft. Sie sollte erst erfolgen, wenn Sie wissen, was Sie dadurch verlieren und was Sie gewinnen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Kapitaldeckung und Umlage?
Bei der Kapitaldeckung sparen Sie persönlich Kapital an, das Ihnen mit den erwirtschafteten Zinsen gehört. Bei der gesetzlichen Rente werden Beiträge sofort an die heutigen Rentner ausgezahlt.
Kann ich mir das Geld auch auf einmal auszahlen lassen?
Ja, eine Auszahlung als Einmalleistung ist möglich. Ob Rente oder Kapital steuerlich günstiger ist, hängt vom Vertrag und vom Zeitpunkt ab.
Wie werden die Rentenzahlungen versteuert?
Bei Verrentung gilt das Ertragsanteilsverfahren: Nur ein Teil der Rente unterliegt der Einkommensteuer. Der Ertragsanteil liegt zum Beispiel bei 17 Prozent, wenn die Rente mit 67 Jahren beginnt.
Lohnt es sich, einen alten Vertrag zu behalten?
Oft ja, wenn er einen hohen Garantiezins hat. Das lässt sich nur im Einzelfall beurteilen.
Passt Ihre private Rente noch zu Ihrem Leben?
Wir prüfen mit Ihnen, ob die Flexibilität einer privaten Rente zu Ihrer Planung passt und was sie kostet.
- Andreas Ehrlich Versicherungsmakler · Erfurt 0361 / 75 19 33 35
- Kay Göthling Versicherungsmakler · Mühlhausen 03601 / 40 60 53 6