Gesetzliche Rente
Die gesetzliche Rentenversicherung ist die erste Säule Ihrer Altersvorsorge und für die meisten Beschäftigten das Fundament.
- Ihre Rente lässt sich berechnen
- Lücke zum Wunscheinkommen sichtbar machen
- Klarheit, was zusätzlich nötig ist
Kurz erklärt
Beschäftigte zahlen einen Teil ihres Bruttoeinkommens in die gesetzliche Rentenversicherung ein und finanzieren damit die Renten der heutigen Rentenempfänger. Dieses Prinzip heißt Umlageverfahren.
Die Rente berechnet sich nach § 64 SGB VI aus persönlichen Entgeltpunkten, aktuellem Rentenwert (seit 1. Juli 2026 42,52 Euro), Rentenartfaktor und Zugangsfaktor.
Weil weniger Kinder geboren werden und die Bevölkerung älter wird, kommen auf einen Rentner weniger Beitragszahler als früher. Die zusammengefasste Geburtenziffer lag 2025 bei 1,32 Kindern je Frau (Statistisches Bundesamt). Die gesetzliche Rente wird deshalb zunehmend als Grundversorgung gesehen.
Für wen es wichtig ist
- Berufseinsteiger: Je früher Sie die Lücke kennen, desto kleiner sind die Beiträge, mit denen sie sich schließen lässt.
- Angestellte mit unterbrochener Erwerbsbiografie: Teilzeit, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit senken die Zahl der Entgeltpunkte.
- Selbstständige: Wer nicht pflichtversichert ist, hat oft gar keinen oder nur einen kleinen Anspruch.
- Beschäftigte ab Mitte 40: Die Renteninformation liefert eine belastbare Hochrechnung, die Zeit zum Gegensteuern wird aber kürzer.
- Paare und Familien: Hinterbliebenenrenten und Kindererziehungszeiten verändern die Gesamtrechnung.
Darauf achten wir
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Aktuelle Zahlen
Grundlage ist Ihre Renteninformation oder Ihr Kontospiegel der Deutschen Rentenversicherung, nicht ein Schätzwert.
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Netto statt brutto
Wir rechnen mit der Rente nach Abzügen und mit Kaufkraft statt Nennbetrag.
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Schichtenmodell
Staatliche Rente, betriebliche, geförderte und freie private Vorsorge werden zusammen betrachtet.
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Reihenfolge nach Wirkung
Zuerst die Bausteine mit Zulagen, Steuer- oder Arbeitgeberanteil, danach flexible Ergänzungen.
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Regelmäßige Überprüfung
Gehalt, Familie und Gesetzeslage ändern sich, die Planung muss mitwachsen.
Häufige Fehler bei der Altersplanung
- Die Renteninformation wird abgeheftet und nicht ausgewertet.
- Die Lücke wird nur grob geschätzt, etwa mit einer pauschalen Quote vom letzten Gehalt.
- Vorhandene Verträge werden nicht mit der gesetzlichen Rente zusammengerechnet.
- Die Renteninformation nennt Bruttowerte, davon gehen noch Kranken- und Pflegeversicherung und gegebenenfalls Steuern ab.
- Es wird nur eine Schicht ausgebaut, obwohl Förderung in anderen Schichten ungenutzt bleibt.
- Rentenansprüche aus früheren Beschäftigungen, Kindererziehung oder Studienzeiten sind nicht geklärt.
Häufige Fragen
Wie hoch wird meine gesetzliche Rente?
Das zeigt die Renteninformation, die Beschäftigte ab dem 25. Lebensjahr jährlich erhalten. Sie enthält eine Hochrechnung. Genauer wird die Rechnung mit Ihrem Kontospiegel bei der Deutschen Rentenversicherung.
Ab wann bekomme ich Rente ohne Abschläge?
Ab Erreichen der Regelaltersgrenze. Sie liegt für Jahrgänge ab 1964 bei 67 Jahren (§ 235 SGB VI). Wer früher in Rente geht, muss Abschläge hinnehmen: Der Zugangsfaktor sinkt für jeden Monat um 0,003.
Was bedeutet Umlageverfahren?
Die heutigen Beiträge werden sofort an die heutigen Rentenempfänger ausgezahlt. Es wird kein persönliches Kapital angespart, wie es bei privater Vorsorge der Fall ist.
Reicht die gesetzliche Rente zum Leben?
Das hängt von Ihrem bisherigen Einkommen und Ihren Ausgaben im Ruhestand ab. Die gesetzliche Rente gilt zunehmend als Grundversorgung. Wir rechnen Ihre persönliche Lücke aus.
Wie groß ist Ihre Rentenlücke?
Bringen Sie Ihre Renteninformation mit. Wir rechnen gemeinsam durch, was die gesetzliche Rente leistet und wie groß die Lücke zu Ihrem Wunscheinkommen ist.
- Andreas Ehrlich Versicherungsmakler · Erfurt 0361 / 75 19 33 35
- Kay Göthling Versicherungsmakler · Mühlhausen 03601 / 40 60 53 6