IT-Versicherungen: Wenn Daten und Systeme zum Risiko werden
Ihr Betrieb läuft heute über Software, Konten und Netzwerke. Ein Angriff oder ein Ausfall trifft dann das Tagesgeschäft.
- Schutz für Daten, Systeme und Abläufe
- Cyberversicherung als Kernbaustein
- Ergänzt die Elektronikversicherung
Worum es geht
IT-Versicherungen sichern Risiken ab, die mit digitalen Systemen und Daten zusammenhängen. Sie ergänzen die Elektronikversicherung, die Geräte und Datenträger gegen Sachschäden schützt. Die IT-Versicherung setzt dort an, wo der Schaden nicht mehr am Gerät liegt, sondern in Daten, Zugängen und Abläufen.
Zentral ist häufig die Cyberversicherung. Sie kann je nach Bedingungen mehrere Bausteine verbinden: Kosten für IT-Forensik und Wiederherstellung, Ertragsausfall durch Stillstand, Kosten für Benachrichtigungen bei Datenschutzverletzungen, Haftpflicht bei Schäden Dritter und Unterstützung im Krisenfall.
Dazu kommt die Pflicht, sich um Datenschutz und Informationssicherheit zu kümmern. Eine Versicherung ersetzt weder Sicherheitsmaßnahmen noch Schulung der Mitarbeiter, sie fängt die finanziellen Folgen ab, wenn trotzdem etwas passiert.
Für welche Betriebe das wichtig ist
Digitale Abhängigkeit gibt es in fast jeder Branche:
- Dienstleister und Agenturen mit Kundendaten, Projektdateien und Cloud-Diensten
- Handel mit Online-Shop, Kassensystem und Warenwirtschaft
- Handwerk mit digitaler Auftragsabwicklung, Aufmaß per Tablet und Online-Banking
- Arztpraxen und Gesundheitsberufe mit sensiblen Patientendaten
- Produktionsbetriebe mit vernetzten Maschinen und Steuerungen
- Gründerinnen und Gründer mit Online-Geschäftsmodell, die ohne Systeme nicht arbeiten können
Kriterien einer guten Lösung
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Eigenschäden und Drittschäden
Die Police deckt Ihre Kosten und Schäden, die Dritte durch Ihren Vorfall erleiden.
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Ertragsausfall
Fällt der Betrieb durch einen Cyberangriff aus, sollte der Ausfall abgesichert sein.
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Soforthilfe im Krisenfall
Eine Notfallhotline und Spezialisten für Forensik und Wiederherstellung sind Teil einer guten Lösung.
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Klare Anforderungen
Welche Sicherheitsmaßnahmen der Versicherer verlangt, steht transparent im Vertrag.
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Ausschlüsse im Blick
Kriegsklauseln, veraltete Software und Vorsatz sind übliche Einschränkungen. Kennen Sie sie vorab.
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Passung zur Betriebsgröße
Ein Kleinbetrieb braucht eine andere Lösung als ein Unternehmen mit eigener IT-Abteilung.
Häufige Lücken in Bestandsverträgen
- Es gibt gar keine Absicherung für Cyberrisiken, weil Betriebshaftpflicht und Elektronikversicherung als ausreichend gelten
- Die Betriebshaftpflicht schließt Daten- und Vermögensschäden aus
- Betriebsunterbrechung gilt nur nach Sachschaden, nicht nach Cyberangriff
- Zahlungsbetrug durch gefälschte Mails ist nicht versichert
- Anzeigepflichten zu Sicherheitsmaßnahmen wurden nie geprüft
- Dienstleister, Cloud-Anbieter und Zulieferer sind nicht berücksichtigt
Häufige Fragen
Brauche ich eine IT-Versicherung, wenn ich schon eine Elektronikversicherung habe?
Die Elektronikversicherung deckt Sachschäden an Technik. Angriffe, Betrug und Datenschutzfälle sind meist Gegenstand der IT-Versicherung.
Was ist eine Cyberversicherung?
Eine Versicherung gegen Schäden durch Cyberangriffe und Datenverlust, je nach Vertrag mit Eigenschäden, Drittschäden und Soforthilfe.
Verlangt der Versicherer Sicherheitsmaßnahmen?
Häufig ja, etwa Datensicherung, Updates oder Mehr-Faktor-Anmeldung. Ob und welche, steht in den Bedingungen.
Ersetzt die Versicherung IT-Sicherheit?
Nein. Sie ergänzt Schutzmaßnahmen und trägt die finanziellen Folgen eines Vorfalls.
Systemausfall und Cyberrisiken besprechen
Wir besprechen mit Ihnen, welche IT-Risiken Sie tragen und welche besser versichert sind.
- Andreas Ehrlich Versicherungsmakler · Erfurt 0361 / 75 19 33 35
- Kay Göthling Versicherungsmakler · Mühlhausen 03601 / 40 60 53 6